Streymoy und Nólsoy

Samstag, 24.05.14

Ein langer Tag. Der Wecker schellte um 3:15 Uhr, mein Freund Thomas brachte mich netterweise nach Düsseldorf zum Flughafen, wo ich um 4:30 Uhr eincheckte. Wir tranken noch einen Cappuccino und aßen eine Kleinigkeit, ehe wir uns an Gate A verabschiedeten. Um 6:10 Uhr sollte der Flieger nach Kopenhagen starten, gegen 6:30 Uhr hob er ab und keine Stunde später landete ich schon in meinem Umsteigeflughafen, wo ich jetzt fast 5 Stunden Zeit hatte. Ich zog mir erstmal Geld, aber nur DKK 500, da der Kurs nicht so gut schien, und kaufte damit mir etwas zu essen und zu trinken. Gegen 12 Uhr war Boarding des sehr ordentlichen Airbus A319 von Atlantic Airways, und pünktlich um 12:30 Uhr dockten wir ab. Ich saß rechts, das war gut, denn ich hatte a) keine Sonne im Fenster und b) eine sehr schöne Sicht. Zu sehen gab es u.a. die Öresund-Brücke, witzig, wie sie plötzlich mitten im Wasser in einem Tunnel endet. Schön waren auch der Blick auf Skagen und der Flug über die schneebedeckten Hochebenen Südnorwegens. Die Shetlandinseln lagen links von uns, die sah ich daher leider nicht, dafür rechts unter uns einen Emirates-Flieger, der uns überholte! Der Service war sehr gut, 1 kleine Mahlzeit und 4 oder 5 Mal wurden Getränke angeboten, und das, obwohl der Flug nicht mal 2 Stunden dauerte! Leider war es über den Färöern sehr bewölkt, die Wolkendecke durchstießen wir erst kurz vor Vágar, wo wir aber noch einen schönen Blick hatten auf die Orte Sandavágur und Miðvágur vor dem Landeanflug von Osten her. Der Flughafen war wirklich winzig, eher eine Baracke, kein Wunder, dass direkt daneben schon ein schicker Neubau hochgezogen wurde! Der Bus stand direkt vor der Tür, und in einer knappen Stunde ging’s nach Torshavn mit schönen, ersten Eindrücken der gewaltigen Berge hier. Übrigens stimmte die Info nicht, die man mir per Email gegeben hatte: obwohl der Bus als durchgehender Bus angeschlagen war, hielt er mehrfach unterwegs, man hätte also auch problemlos unterwegs ein- oder aussteigen können. Schließlich endete meine Fahrt am Busbahnhof von Torshavn, ich nahm meinen Rucksack und lief die wenigen hunderte Meter zum Hotel, wo ich problemlos den Schlüssel zu meinem kleinen, aber schlicht-gemütlichen Einzelzimmer im 2. Stock erhielt. Den Rucksack stellte ich nur schnell ab und machte mich gleich wieder auf den Weg, denn ich wollte heute noch eine erste Wanderung nach Kirkjubøur absolvieren, wo der letzte Bus um 19 Uhr zurück fuhr. Zuerst zog ich aber nochmal Geld am Automaten und kaufte ein paar Lebensmittel ein, da ja am nächsten Tag Sonntag war und die Geschäfte geschlossen hatten, dann machte ich mich auf den langen Weg aus der Stadt Richtung Westen. Ganz am Ende der Siedlung ging’s in die Felder, kurz relativ zügig bergauf, danach flach bis langsam abfallend, erst die letzten Meter vorm eigentlichen Ziel dann wieder steiler bergab. Es gab schöne Ausblicke auf Torshavn, später auf die Inseln Hestur, Koltur, Sandoy und nach Vágar in der Ferne, ab und zu kam auch mal die Sonne hervor, wenn auch nur sehr wenig, aber es war trotzdem eine schöne und gemütliche Tour. Der Reynsmúli, der alte Versammlungsplatz, an dem ich unterwegs vorbeikam, war eher wegen der Historie eindrucksvoll als wegen der „Ruine“ der Rednerkanzel. In Kirkjubøur hatte ich leider nur noch 10 Minuten Zeit, um einen raschen Blick auf die Olavskirche, den St. Magnus-Dom und den Bischofshof zu werfen, eindrucksvolle Gebäude in schöner Lage, aber das Museum war eh schon geschlossen und der letzte Bus wartete ja auch nicht auf mich. Also lief ich schnell wieder zurück in Richtung Fähranleger Gamlarett, was sich ewig zog, bis zum Hafen runter schaffte ich es nicht mehr in den verbleibenden 20 Minuten, also wartete ich oben am Abzweig der Hauptstraße, wo mich der Bus dann auch um kurz nach 19 Uhr wieder mit zurück nach Torshavn nahm. Um halb acht war ich wieder in der Hauptstadt, suchte mir etwas zu essen, entschied mich für leider fettige und matschige Fish & Chips – „Fisker & Kipsi“ heißen die hier. Ich aß sie draußen auf einer Bank vor dem Rathaus bei +8 Grad, sehnsüchtig beäugt von 2 Katzen, ehe ich mich wieder ins Hotel begab für die erste Nacht auf den Färöer.

Sonntag, 25.05.14

Sonntag ist der Busverkehr auf den Färöer leider stark eingeschränkt, da bot sich als beste Möglichkeit ein Ausflug mit dem Linienboot zur Insel Nólsoy an. Nach einem wirklich leckeren und reichhaltigen Frühstück war ich am Hafen, wo die Fähre um 9:30 Uhr ablegen sollte, was sie auch pünktlich tat. Es kostete DKK 45, wobei man nur auf dem Hinweg zahlen musste, die Rückfahrt war umsonst, eigentlich logisch, sonst kommt man ja nicht von der Insel weg. Nach einer flotten Überfahrt (15 min.) in Pullmann-Sitzen und ohne jegliche Anzeichen von Seekrankheit legte die Fähre im Hafen des einzigen Ortes der Insel an, wo ich mich dann auch gleich auf den Weg zum Leuchtturm an der Südspitze machte, 14 km insgesamt bei gleichem Hin- und Rückweg, für die ich mit Pause am Ziel und Fotostops ziemlich genau 5 Stunden brauchte. Wie schon bei der gestrigen Wanderung stellte ich fest, dass die Beschreibungen im mitgenommenen Wanderführer leider z.T. ungenau oder verwirrend waren, aber nachdem ich mich damit arrangiert hatte konnte ich einigermaßen damit umgehen, genauere Beschreibungen wären natürlich trotzdem schöner gewesen. Der Weg führte westlich an dem (einzigen) Inselberg herum, zuerst steil bergauf bis auf knapp über 200 Höhenmeter und dann langsam bergab. Die Blicke gen Torshavn und Sandoy waren schön, später kam auch noch Hestur hinzu, Suðruroy verschwand leider im Dunst. Der Weg selbst war ansonsten nicht so spannend, relativ eintönig, nachdem man einmal den Anstieg geschafft hat, außerdem sehr sumpfig, die Hosenbeine sahen am Schluss entsprechend aus. Der Leuchtturm hatte eine exponierte Lage und ein paar hübsche Nebengebäude mit Schafen als „Leuchtturmwächter“, war aber ansonsten nicht Weltbewegendes. Im Schatten der Steinmauern, geschützt vorm Wind, machte ich Mittagsrast, ehe es wieder auf den Rückweg ging, diesmal reichten die Blicke Richtung Nordwest, nach Eysturoy, vermutlich bis zum höchsten Berg der Färöer, dem Slættaratindur, jedenfalls sah der schneebedeckte Gipfel so aus. Die Vogelwelt unterwegs war mäßig abwechslungsreich, es gab die üblichen Austernfischer und Möwen, auch ein paar Goldregenpfeifer und noch einen kleinen Vogel, den ich nur durch seinen Ruf von Ferne immer wieder hörte, aber nie sah und dessen Ruf ich auch nicht kannte. Die Sturmschwalben, die hier auf der Insel in der weltweit größten Kolonie brüteten, sah ich leider ebenfalls nicht, schließlich sind die aber auch nachtaktiv. Beim Abstieg genoss ich nochmals den Blick auf Stadt und Hafen, jetzt schien sogar mal kurz die Sonne! Und da ich noch Zeit bis zur Rückfahrt der Fähre hatte, lief ich auch noch bis an die Nordspitze der Insel, wo ich einen Geocache hob, bestaunte dort auch die hiesigen Kartoffelfelder, bei denen das Keimen der Kartoffeln mit der Wärme von umgedrehten Erdsoden gefördert wurde, und erkundete schließlich noch den Ort, ehe ich mit dem Boot von 16:50 Uhr bis kurz nach 17 Uhr nach Torshavn zurückfuhr.

In Torshavn schloss ich, obwohl schon etwas "fußlahm", noch einen Stadtbummel an, da die Sonne jetzt doch öfters mal kurz schien. Sehr, sehr schön war wirklich die Altstadt auf der Tinganes-Halbinsel mit dem Regierungsviertel, die ich eindringlich in Augenschein nahm, außerdem fotografierte ich noch am Westhafen und am Parlament, wo ich schon am Vortag war. Das Parlament ist insofern ganz witzig, als dass man vom Gehweg direkt durch die Fenster hineinsehen kann! Gegenüber aß ich bei Pizza 67 im Gebäude des Kinos zu Abend, und das, obwohl der Eingang eher aussah wie der Hintereingang und das Interieur des Lokals eher wie beim Kindergeburtstag im Mehrzweckraum der Kirche – egal. Die Pizza war zwar etwas salzarm, aber ansonsten deutlich leckerer als das Essen vom Vortag. Gegen 20 Uhr war ich wieder im Hotel und machte gegen 22:50 Uhr das Licht aus.

Montag, 26.05.14

Werktags ist doch deutlich mehr Betrieb hier in der Stadt! Und die Fähre Norröna war auch gerade eingelaufen, natürlich mit Horden deutscher (Bus-)Touristen… Ich aber nahm den Linienbus nach Vestmanna, wo ich mit 1x Umsteigen an der Effo-Tankstelle im Kollafjørðurtal gegen 9 Uhr ankam. Der Bus hielt mitten in dem am Hang gelegenen Ort auf halber Höhe, dadurch konnte ich mir zwar nicht mehr die Hafengegend ansehen, hatte andererseits aber auch schon ein paar Höhenmeter gespart! Los ging’s weiter bergauf durch ganz ordentliche Wohngebiete, schließlich aus der Stadt raus und in die Indmark - so nennt man hier den intensiver landwirtschaftlich genutzten und eingezäunten Teil in unmittelbarer Umgebung des Ortes. Der Weg führte rasch in die Berge und ruckzuck war man allein mitten in der Natur! Direkt zu Anfang verlief ich mich auch gleich, machte zu viele Höhenmeter, da ich den falschen Steinmännern folgte, konnte aber bei guter Sicht meinen Fehler wieder korrigieren und gefahrlos absteigen. Zwei der hiesigen Stauseen im Blick überquerte ich die Staumauer des unteren, ehe es dann in ein Seitental entlang des Flusses Bjerna ging – himmlische Ruhe, nur Schafe, ein paar Graugänse, Möwen, Brachvögel und die allgegenwärtigen, nervigen Austernfischer, wenn die Hochspannungsleitung nicht gewesen wäre, man wähnte sich sonstwo weit entfernt. Schließlich erreichte ich eine Hochebene mit weitem Blick, und nachdem es zuvor 10 Minuten lang noch ganz ordentlich nieselte, schien jetzt die Sonne, so konnte ich den weiteren Weg entspannt genießen. Dieser war nicht zu verfehlen, und nachdem ich weniger der Beschreibung des Wanderführers als vielmehr der Karte und den Steinmännern vertraute, verlief ich mich für den Rest des Tages auch nicht mehr. Nach 4 Stunden sah ich schon den Ort Hvalvík und die Insel Eysturoy vor mir und wegen des guten Wetters und da ich so gut in der Zeit lag entschloss ich mich, die Wanderung zum Leynavatn über den Husadalspass gleich anzuschließen. Weglos querte ich den Hang, bis ich nach etwas Suchen wieder auf einen Steinmann des anderen Weges traf, unterwegs scheuchte ich noch einen Schneehasen auf, der hatte zwar schon sein Sommerkleid, aber noch weiße Winterschuhe! Außerdem stand hier die bisher erste und einzige Kuh der Färöer dumm herum und begaffte mich, kommt wohl nicht allzu oft vor, dass hier Wanderer vorbei kommen. Vor der Überquerung des Passes musste ich mich erst nochmal stärken, um dann die letzten ca. 100 Höhenmeter anzugehen. Ich dachte ja, der Reiseführer übertreibt, aber je näher man dem Grat kam, desto steiler und gerölliger wurde es und man musste wirklich aufpassen, nicht wieder 100 Meter runter zu rutschen. Oben war die Sicht grandios, der Wind ging kaum, besser konnte es gar nicht sein, ich glaube, man sah sogar die weit entfernte, südlichste Insel der Färöer, Suðuroy in der Ferne! Während mir beim Aufstieg 2 kleine Steinmänner noch andeuteten, dass ich richtig war, ging der Abstieg völlig weglos, aber recht bequem, teils über feines Geröll, teils über Moos, erst ganz unten am Ende des Steilstücks sah ich wieder den 1. Steinmann, ab da ging der Weg dann nur noch den Bach entlang, angenehm weich über Gras und Moos, der Bach plätscherte, die Sonne schien, ich „flog“ nur so dahin, nur ab und zu hielt mich ein Foto auf. In weniger als 1 Stunde war ich schon fast am Leynavatn, so sputete ich mich, um noch den Bus um 16:45 Uhr zu bekommen und nicht 2 Stunden auf den nächsten warten zu müssen, auch wenn das einen strammen Marsch für 20 Minuten auf der vielbefahrenen Landstraße bedeutete. Der Bus war pünktlich, und keine 30 Minuten später war ich schon wieder in Torshavn. Wegen der frühen Zeit stieg ich direkt am Stadion aus, was mich letztlich aber ärgerte, denn das Museum „Nordlandhaus“, das ich gerne noch besucht hätte, hatte schon seit 17 Uhr geschlossen, war aber auch von außen ganz sehenswert, das „Wäldchen“ Vidarlundin hingegen, der Stadtpark von Torshavn, wirkte nichts Besonderes, zwar ganz hübsch-verwunschen, aber letztlich untypisch für die Färöer, und bei wieder trüberem Wetter lohnte die Aussicht vom Seemannsdenkmal den “Aufstieg” dorthin auch nicht wirklich, zumal meine Füße inzwischen platt waren und ich ziemlichen Hunger hatte. Beim Cityburger im nahen Einkaufszentrum aß ich ein Burgermenu mit Pommes und Cola, wirklich lecker, der Burger ziemlich groß und das Brötchen knusprig – prima! Von dort aus ging’s die letzten 100 Meter ins Hotel, rechtschaffen k.o. nach einer ordentlichen Tagesleistung, und um 23 Uhr ging das Licht aus.

Dienstag, 27.05.14

Wieder ging der Wecker gegen halb sieben, denn mein Bus fuhr heute schon um 7:55 Uhr. Meinen Zielort Haldarsvik habe ich beim Ticketkauf wohl völlig falsch ausgesprochen, den “kannte” der Busfahrer nicht, also kaufte ich ein Ticket bis zum nächsten Ort danach, nach Tjørnuvik, den Namen verstand er jedenfalls... Die Fahrt ging immer am Fjord entlang, schließlich über die Brücke auf die Insel Eysturoy nach Oyarbakki, wo ich als einziger Passagier in einen Kleinbus umstieg, der dann wieder über die Brücke zurück fuhr auf die Insel Streymoy und aus dem ich nach ca. 1 Stunde in Haldarsvik wieder ausstieg. Schon über Nacht hatte es ordentlich geregnet, die Wolken hingen noch tief, ich war gespannt, ob ich das Ziel meiner Wanderung auch erreichen würde. Ich hatte nämlich vor, von Haldarsvik den Saksunarvegur bis oberhalb von Saksun zu gehen, dort den Hang zu queren und von dort aus dann nach Tjørnuvik zurück. Vom 1. Teilstück bis zur Querung hatte ich keinerlei Beschreibung, nur die Karte im recht groben Maßstab, es stellte sich aber heraus, dass der Weg zumindest anfangs kein Problem war: in der Indmark war er von Mauern eingefasst, später gab es jede Menge Steinmänner, die einen in die richtige Richtung wiesen. Nach einer kurzen Erkundungsrunde durch’s Dorf ging es also los, stetig mehr oder weniger bergauf, bis ich eine Art Hochebene erreicht hatte, wo der Anstieg deutlich nachließ. Hier war es ganz ruhig, zu hören waren nur die Vögel (viele Skuas!) und hin und wieder hoppelte ein Hase... Schließlich erwischte mich aber auch das Problem der schlechten Sicht: trotz der vielen Steinmänner musste ich immer mal wieder stehenbleiben und pausieren, z.T. abwarten, bis sich der Nebel kurz mal lichtete, ehe ich den weiteren Weg erkennen konnte. Schließlich schaffte ich es so immerhin noch zum Pass, der ins Tal von Saksun führte, auf über 500 m Höhe ü. NN. Bloß: hier fand ich leider den Abstieg nicht, kein Steinmann in Sicht, der Nebel nahm zu, ich kannte den Weg ja nicht, so beschloss ich schweren Herzens umzukehren, ohne Saksun zumindest von oben gesehen zu haben – schade! Da ich aber wenigstens noch nach Tjørnuvik wollte, fasste ich, einmal unterhalb der Wolkenschicht, spontan den Plan, über einen niedrigeren Pass direkt dorthin zu wandern, was der Karte nach möglich sein müsste und auch die Sicht erlauben sollte. Und siehe da – so landete ich doch noch in dem tollen Amphitheater der Natur, das Tjørnuvik umgab. Zweimal musste ich einen Schafweidezaun überklettern, keine Ahnung, ob das legal war oder nicht, aber ich hinterließ ja keine Spuren, und letztendlich sah ich nach dem Busfahrer bis zu meiner Ankunft in Tjørnuvik keinen einzigen Menschen. Irgendwann begegneten mir dann wieder die großen Steinmänner des Wegs von Saksun nach Tjørnuvik, ich schloss mich diesen an und erreichte so nach ca. 5 Stunden das Meer. Herrlich war die Sicht auf die Felsen Risin og Kellingin (Riese und Frau), die Wahrzeichen der Bucht, die ich schon von weit oben gesehen hatte. Das Meer rauschte an den schwarzen Strand, Vögel flogen umher, eine tolle Stimmung, wild und friedvoll zugleich. Auch der Ort machte einen netten Eindruck, speziell “im alten Ortskern” (sofern man das bei der Größe überhaupt so nennen kann) gab es einige (ca. 7-8) kleine, idylllische, schwarzgestrichene Grasdachhäuser. Gerade als die Sonne doch noch etwas herauskam und ich ein paar Fotos gemacht habe kam der Bus, früher als erhofft, und so konnte ich schon um 14:45 Uhr wieder zurück nach Torshavn fahren, wobei ich trotzdem erschöpft war und fast die halbe Strecke geschlafen habe... Im Hotel angekommen schnappte ich mir als erstes meinen großen Rucksack, den ich in die airbnb-Privatunterkunft brachte, wo ich in 3 Tagen übernachten werde, wenn ich wieder von Mykines nach Torshavn zurückkommen sollte. Netterweise konnte ich ihn nämlich dort deponieren und musste so nicht mein gesamtes Gepäck nach Mykines mitschleppen. Ich kaufte mir danach noch ein paar Lebensmittel für die Insel, duschte anschließend im Hotel und zog dann nochmal los in die Stadt, machte noch ein paar Fotos, aß im SMS-Einkaufszentrum ein getoastetes Sandwich mit Cola und Pommes zu Abend und war gegen kurz nach 22 Uhr wieder im Hotel.