Ein Hoch auf die Azoren!

Die Azoren kennt eigentlich fast jeder. Zumindest aus dem Wetterbericht. Wo sie liegen, ist schon weniger bekannt. Irgendwo im Atlantik, weit draußen... Viel mehr weiß man aber im Allgemeinen nicht darüber. Ich hatte zwar schon mal gelesen, dass die Inseln sich auch zum Wandern eignen, dass dorthin sogar organisierte Wanderreisen angeboten werden, aber wirklich in Erwägung gezogen habe ich einen Urlaub auf den Azoren lange Zeit nicht, nur so vage im Hinterkopf gehabt, dass man vielleicht irgendwann mal da hin fahren könnte...

2012 dann war ich mit meinem Freund mal wieder auf der Reise- und Wandermesse "TourNatur" in Düsseldorf. Beim Schlendern durch die Hallen trafen wir u.a. auch auf einen Stand, an dem sich die Inseln und einzelne Anbieter präsentierten, die sich auf Reisen dorthin spezialisiert hatten. Wir informierten uns ein wenig, und anhand der präsentierten Fotos und nach dem, was uns über den Archipel erzählt wurde, wurde zunehmend unser Interesse geweckt: subtropisches bis gemäßigtes Klima, viel Grün, ausgeschilderte Wanderwege, dünne Besiedlung und nicht überlaufen vom Tourismus. Das alles klang gut, und so nahm der Plan für einen Urlaub dort im Folgejahr langsam Gestalt an.

Wir tätigten die Reisebuchung dann auch bei einem der Spezialanbieter (Seabreeze Travel), denn wir wollten gerne mehrere der insgesamt 9 Inseln kennenlernen, und da war die Logistik mit Inlandsflügen, mehreren Mietwagen und Hotels doch etwas komplizierter, das ließen wir uns gerne abnehmen, nachdem wir die Etappen festgelegt hatten und anhand einer Liste möglicher Hotels auf den vorgesehenen Inseln eine Auswahl getroffen hatten. Charterflüge gab es zwar auch vom für uns günstiger gelegenen Flughafen Düsseldorf aus, da aber das "Komplettpaket" mit der azorianischen Fluggesellschaft SATA Air, die auch alle Inlandsflüge abwickelte, günstiger war, hoben wir von deutschem Boden in Frankfurt ab, was auch kein Problem darstellte. Ausgestattet waren wir mit einem dicken Voucher-Paket, mit dem aber alles gut funktionierte. Es wurde trotz der mehrfachen Hotelwechsel und Inlandsflüge ein sehr schöner und entspannter Urlaub, sicher auch, da die Inseln meist recht klein sind und sich die Fahrstrecken so in Grenzen hielten. Auf geht's also in die Heimat des "Azorenhochs"!