Jordanien - Durch Wüsten und biblische Landschaften


Wieder einmal neigte sich ein Jahr seinem Ende entgegen, ich hatte noch einige Tage Resturlaub, die genommen werden wollten, die Frage war nur ein weiteres Mal: wohin? Eine längere Reise kam nicht in Frage, da der Sommerurlaub im Baltikum ja schon fast 4 Wochen des Jahresurlaubs geschluckt hatte, andererseits ist die Anzahl der geeigneten Urlaubsziele in Europa im Monat November eher begrenzt. Die Kanaren sind schon für 2020 vorgeplant, da blieb fast nur noch ein Urlaub im Orient. Jordanien bildet hier seit einigen Jahren ein relativ sicheres und stabiles Reiseziel in einem von Kriegen und Streitigkeiten geprägten Umfeld, das sich diesen Zustand unter dem ehemaligen König Hussein von Jordanien erarbeitet hat und in dem mittlerweile sein Sohn, der jetzige König Abdullah, das Vermächtnis bzw. die Politik seines Vaters fortführt. Außerdem befindet sich in Jordanien mit der historischen Ruinenstadt Petra eines der "Sieben Weltwunder der Neuzeit", warum also nicht mal hier einen Besuch wagen, zumal die Flugzeit mit vier Stunden auch noch angenehm kurz ist.

Lust, alleine dorthin zu reisen, hatte ich nicht, also schaute ich mich nach einer organisierten Rundreise um, möglichst mit ein paar Wanderungen. Fündig wurde ich nach dem Vergleich verschiedener Angebote diesmal bei Wikinger-Reisen, mit denen ich vor vielen Jahren schon einmal unterwegs war. Preislich nahmen sich die einzelnen Anbieter nicht viel, bei Wikinger-Reisen schien mir das Routing am abwechslungsreichsten, wie der Titel der Reise "Durch Wüsten und biblische Landschaften" versprach war alles drin, historische Stätten, das Tote Meer, Petra und das Wadi Rum. Außerdem gab es nicht tägliche Ortswechsel, sondern z.T. auch mehrere Übernachtungen an einem Ort, was für eine halbwegs entspannte Reise sprach, so dass ich mich schließlich zur Buchung entschloss.

Anfang November hob das Flugzeug schließlich ab Richtung vorderer Orient: Sabah al-kheir, al-Urdunn!

(zu deutsch: Guten Morgen, Jordanien!)