Halbzeit + Quartierswechsel

Nachdem am Vortag (leider) schon Halbzeit des Urlaubs war, ließen wir es heute zur Abwechslung mal ruhiger angehen und legten eine Wanderpause ein. Unser erstes Ziel war der Parkplatz Cumbrecita am Rand der Caldera, von dem aus man einen kleinen Spaziergang zu Aussichtspunkten mit tollen Blicken in den Talkessel machen konnte. Wir waren sehr früh vor Ort und hatten daher die Aussichtspunkte ganz für uns alleine, was wunderschön war. Danach fuhren wir zum Hafen von Tazacorte, um dort die vormittäglichen Lichtspiele an der neu erbauten Mole zu bewundern, die tolle, ästhetische Schattenwürfe boten. Anschließend ging es weiter in den eigentlichen Ort Tazacorte, wo wir die hübsche Altstadt bestaunten, bisher in meinen Augen der schönste Ort auf La Palma. Hier liegt auch ein Zentrum des Bananenanbaus auf der Insel, dazu passend hatte man ein interessantes Bananenmuseum eingerichtet. Abends genossen wir ein leckeres Essen in Los Llanos, das letzte an diesem Ort, ehe wir am Folgetag an die Ostküste nach Santa Cruz wechselten. Auf der Fahrt dorthin erwanderten wir uns noch die Lavawüste Llanos del Jable. Nach Bezug unseres Hotels in der Hauptstadt Santa Cruz führte uns dann am nächsten Tag eine spannende Wanderung in den Nordosten der Insel, in die Gegend der Lorbeerwälder, die einzigartig auf den Kanaren und UNESCO-Welterbe sind. Die Tour führte zuerst entlang eines Kanals mit mehreren, zu durchwandernden, finsteren Tunneln und dann hinab in die Tiefen der Wälder. Bei der abendlichen Stadtbesichtigung zurück in Santa Cruz kamen wir gerade noch rechtzeitig, um zufällig das Ende des diesjährigen Karnevals zu erleben, die traditionelle "Beerdigung der Sardine". Dabei wird eine überdimensionale Figur aus Pappmache erst durch die Stadt gefahren und anschließend am Strand verbrannt. Ein tolles Erlebnis, dass wir ganz ungeplant mitbekamen und genießen konnten. 

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