La Isla Bonita

Der erste Urlaub im neuen Jahr 2020 führte uns weg vom warmen und "unwinterlichen" Winter Westdeutschlands Richtung Süden auf die Kanarischen Inseln. Allerdings war auch hier das Wetter in den zurückliegenden Monaten offensichtlich nicht so, wie es eigentlich hätte sein sollen, sondern vielmehr deutlich zu trocken. Einerseits kam uns das natürlich zupass, denn Wandern macht bei Sonne natürlich mehr Spaß als bei Regen. Für die Pflanzenwelt auf La Palma sieht das natürlich ganz anders aus. Tatsächlich war hier zumindest auf der Westseite der Insel doch vieles trockener und verdorrter, als ich das eigentlich erwartet hätte. Schließlich nennt sich La Palma nicht nur "La Isla Bonita", die schöne Insel, sondern auch "Isla Verde", also die grüne Insel. Das traf aktuell sicherlich nicht auf alle Regionen zu.

Die ersten drei Tage auf La Palma dienten uns zur Akklimatisation, wobei wir die Anforderungen zunehmend steigerten. Am ersten Tag unternahmen wir eine kleine Wanderung zum Torre del Time mit herrlichem Ausblick auf die Caldera, den Vulkankessel  im Zentrum der Insel. Am zweiten Tag wanderten wir in diesen hinein, durch das Barranco de Angustias, die "Schlucht der Ängste". Am 3. Tag schließlich unternahmen wir eine Wanderung in die sogenannte "Schmugglerbucht", mit über 900 Höhenmetern auch schon fast die anstrengendste Tour des Urlaubs.

Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, die Städte Los Llanos, Argual und Puerto de Tazacorte zu erkunden, ansonsten damit, unser herrliches Ferienhaus oberhalb von Los Llanos mit allen Annehmlichkeiten zu genießen. 

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