Von Wuppertal nach Essen auf 2 Rädern

Auf unserer Radtour an Ostern haben wir mit dem Panorama-Radweg Niederbergbahn eine "bequeme" Strecke entdeckt, mittels der man die Hügel des Bergischen Landes umgehen und bequem an die Ruhr kommen kann. Ein ähnlicher Weg verläuft von Wuppertal aus weiter östlich, nämlich das letzte Teilstück des sog. "Bergischen Panoramaradwegs". Dieses stand heute auf dem Programm, wo der Wetterbericht mal wieder bestes Radelwetter vorhergesagt hatte. Mit der S-Bahn ging es zunächst bis Wuppertal-Vohwinkel und von dort auf die Nordbahntrasse, eine ehemalige Personen- und v.a. Güterzugstrecke, die parallel zur Wupper recht eben am Hang oberhalb der ansonsten sehr bergigen Stadt verläuft und immer wieder Ausblicke nach unten gewährt. Wuppertal ist sicher nicht die schönste Stadt, aber die Lage ist schon ganz interessant und insbesondere einige der alten Fabrikgebäude sind recht imposant. In Barmen überraschte uns dann leider ein Platten am Rad meines Freundes, so dass dieser mit der Bahn zurück fuhr und ich den Rest des Wegs allein zurücklegen musste. Nachdem man die Stadt verließ, ging es zunehmend ins Grüne, mit dem Schee-Tunnel, der fast 800 Meter lang war, wurde der längste der an Tunneln nicht gerade armen Strecke durchquert. Nun ging es langsam aber stetig bergab bis zur Ruhr und an dieser entlang auf dem Ruhr-Radweg zurück nach Essen. Es war ein mit 57 km entspannter Tagesausflug, auch, wenn gerade die letzten Kilometer wieder bergauf Richtung Essener Innenstadt sich ziemlich zogen und man dabei dann doch in den Beinen merkte, was man heute schon geleistet hat.

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