Über Kaunas Richtung Vilnius

Nach zwei Tagen und drei Nächten hieß  es, die Kurische Nehrung zu verlassen, um weiter gen Osten aufzubrechen. Über die Autobahn ging es zunächst bis nach Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens, die in ihren Außenbezirken zwar teilweise noch ein wenig nach Plattenbau aussah, die aber eine überraschend schöne, gut gepflegte und ansehnliche Innenstadt hatte, voll mit einladenden Restaurants und Cafés. Am nächsten Tag besuchten wir das in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Kloster Pažaislis, einen der schönsten, barocken Klosterbauten Nordosteuropas, um anschließend weiter zu fahren nach Trakai, einer in Teilen noch original erhaltenen, ansonsten jedoch weitgehend rekonstruierten Burganlage aus dem 14. Jahrhundert und eine der Hauptsehenswürdigkeiten Litauens mit entsprechend viel Betrieb. Dennoch waren sowohl die  Anlage selbst als auch die umgebende Landschaft einen Besuch wirklich allemal wird. Zum Abschluss des Tages erwanderten wir daher noch einen kurzen und schönen Rundweg um das nahegelegene Varnikai-Moor, der teils durch Wald verlief, zum Großteil aber über schön angelegte Bohlenstege. Schließlich erreichten wir kurz nach 20 Uhr unser vorgebuchtes Hotel in Vilnius, der Hauptstadt Litauens.

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