Auf der Kurischen Nehrung

Nach einer ruhigen und entspannten Überfahrt tauchten in den Nachmittagsstunden des 2. Juni langsam die Dünen der Kurischen Nehrung am Horizont auf. Wir fuhren in den Hafen von Klaipeda ein, dort dann von Bord, nahmen eine weitere, kleine Fähre, die uns in wenigen Minuten auf die Kurische Nehrung brachte und steuerten unsere Unterkunft im Ort in Nida an, wo wir die folgenden drei Nächte verbringen wollten. Am ersten Tag erkundeten wir den hübschen Ort mit seinen vielen bunten Fischerhäusern und dem Thomas-Mann-Haus, in dem der Dichter mehrere Sommer verbrachte, außerdem erwanderten wir die Dünenlandschaft in der Umgebung. Am 2. Tag des Aufenthaltes erweiterten wir unseren Aktionsradius, liehen uns Fahrräder und fuhren 40 km von Nida auf der Kurischen Nehrung Richtung Norden bis zum Ort Juodkrante, erstiegen unterwegs weitere Dünen, bestaunten die Ostsee und wie bewegt sie auch sein kann, bevor wir im Ort Juodkrante  noch einen Hexenpfad begingen, auf dem fantastisch aus Baumstämmen geschnitzte Figuren aus der litauischen Sagenwelt zu bewundern waren. Zum Abendessen gab es an allen Tagen leckere, typische Gerichte, so beispielsweise Hechtklößchen oder frisch geräucherten Fisch. Leider endete nach zwei Tagen auch schon wieder der Aufenthalt auf der Kurischen Nehrung, am Folgetag sollte es weiter ins Landesinnere gehen.

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